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Service
Wir bieten verschiedene
Service-Dienstleistungen wie:
- Bienenwachs-Mundstücke erneuern
- Mundstück-Service
- Optimierungen/Reparaturen
- Pflege von Didgeridoos
Bienenwachs-Mundstücke
erneuern
Mit etwas Geschick, lässt sich selber ein Bienenwachs-Mundstück
anfertigen oder erneuern. Das nötige Bienenwachsgranulat findet
sich in unserem Shop im Dorfzentrim von Pfäffikon/SZ. Die Anleitung
wie es gemacht wird ist nachfolgend wiedergegeben:
„Das Herzstück des Didgeridoos“
Dies ist wohl die zutreffendste Bezeichnung für das Mundstück
des Didgeridoos. Ob aus Holz, Bienenwachs, anderen Materialen oder
Mundstücken die direkt am Didgeridoo geformt sind - ohne eigentlichen
Mundstück-Aufsatz -, spielt das Mundstück des Didgeridoos
eine zentrale Rolle für die Tonbildung. Form und Material-Beschaffenheit
haben einen wesentlichen Einfluss auf den Klang und die Qualität
der australischen Urinstrumente.
Zuwenig Beachtung
Vielfach wird der Bedeutung des Mundstücks zuwenig Beachtung
geschenkt. Eine sorgsame Pflege des Mundstücks verhilft dem/der
SpielerInn zu meist weniger Mühe beim spielen und zu einem
„erfüllenderem“ Spiel. Höhere Priorität,
sollte jedoch die Bequem-lichkeit und nicht so sehr das Material
haben.
Sehr oft bemerke ich, dass die von den Herstellern der Didgeridoos
gefertigten Mundstücke leider grösstenteils geradezu schlecht
brauchbar sind. Ausnahmen sind eher selten. Mit wenig Mühe
lässt sich jedoch ein individuelles Mundstück fertigen,
um das wirklich ganze „Spektrum“ des Didgeridoos auskosten
zu können. Wichtig scheint mir dabei, dass der/die SpielerInn
seine Mund-stück -größe und –Form kennt und
weiss, wie das Mundstück ihm am angenehmsten passt. Durch eifriges
ausprobieren, findet der Spieler schnell heraus, welche Form und
Grösse ihm am besten passt.
Grundsätzlich empfehle ich das Mundstück zumindest beim
Transport mit einem „Stubby-holder“ (australische Neopren-Bierbüchsen-kühler)
zu schützen. Diese sind im Didgeridoo- Fachhandel erhältlich.
Verschiedenste Materialien
Die besten Erfahrungen mit Mundstücken habe ich mit einer Bienenwachsmischung
gemacht. Wenn Bienenwachs mit ca. 40% Paraffin (höher konsistiertes
Vaselin) gemischt wird, verliert das Mundstück an Klebrigkeit
und gewinnt an Stabilität. Der fast weisse Bienenwachs der
vor allem in Australien verwendet wird, ist leider meist ziemlich
ungeeignet für Didgeridoo-Mundstücke, da dieser nach kurzer
Spielzeit weich und klebrig wird. Ein weiterer Vorteil der Wachs-mundstücke
ist, dass deren Grösse und Form in kurzer Zeit verändert
und ohne viel Mühe erneuert werden kann. Dass Bienenwachs zudem
noch antiseptisch wirkt, werte ich als weiteren Vorteil dieser Art
von Mundstücken.
Wer seine Grösse und Form jedoch genau kennt, kann sich natürlich
auch Holzmundstücke kaufen oder anfertigen lassen. Gut verbunden
und eingesetzt im Didgeridoo, können Holzmundstücke den
Zweck genauso erfüllen. Dasselbe gilt auch für die Instrumente,
die keinen eigentlichen Mundstück-Aufsatz haben, sondern das
Mundstück direkt am Didgeridoo geformt ist.
Mundstücke gibt es auch aus Kunststoffen, was allgemein jedoch
eher unbeliebt ist. Letztlich bleibt es somit persönliche Geschmacksache,
welches Material - wenn überhaupt - der Spieler für sein
Mundstück verwendet.
Formen und Grössen
Mit dem verändern, beziehungsweise optimieren von Mundstücken,
lässt sich die Klangqualität von Didgeridoos enorm steigern.
Besonders bei Didgeridoos welche am oberen Ende eher grossvolumig
sind, lässt sich durch einsetzen eines Holz- oder Bienenwach-„Trichters“
enorme Verbesserungen bezüglich Luftmenge und Klangqualität
erreichen. Den Innendurchmesser des Mundstücks fertige ich
in einer Grösse von durchschnittlich 30 Millimeter an. Da die
Lippen der Spieler jedoch unterschiedlich sind, kann dieser Wert
um etwa +/- 3 Millimeter variieren. Je nach persönlichem Wohlbefinden.
Die Form wähle ich so, dass die obere Innenkarte eher relativ
scharfkantig wird.
Das Abdichten zwischen Mundstück und Lippen wird damit bedeutend,
wenn nicht gar entscheidend beeinflusst und vereinfacht.
Bei Didgeridoos die auch am oberen Ende einen eher grossen Innendurchmesser
haben, baue ich das Mundstück soweit auf, dass meine Nase beim
spielen nicht am Mundstück ansteht. Einerseits habe ich viel
weniger Mühe genügend Luft einatmen zu können und
andererseits empfinde ich das Anstossen der Nase am Mundstück
als ziemlich unbequem beim spielen.
Bei Didgeridoos mit einem am oberen Ende grossen Innendurchmesser
haben, baue ich innen die ersten fünf bis acht Zentimeter mit
einem Bienenwachstrichter aus, oder noch besser mit einem Holzeinsatz.
Die zirka fünf Zentimeter langen Holzeinsätze können
von Didgeridoos, die infolge von irreparablen Schäden eingekürzt
werden mus-sten, genommen werden. Diesen Holzeinsatz bearbeite soweit,
dass dieser fast vollständig ins obere Ende des Didgeridoos
eingefügt werden kann und verbinde diesen mit lösemittelfreiem
Holzleim mit dem Instrument. Nach dem anschliessenden giessen des
Bienenwachs-Mundstücks, ist der gesamte Holzeinsatz mit Bienenwachs
überzogen.
Die Verengung kann bedeuten, dass der Spieler nur noch halb soviel
Luft brauchst, um die Luftsäule im innern des Didgeridoos zum
schwingen-, beziehungsweise das Didgeridoo zum klingen zu bringen.
Verarbeitung
Um Bienenwachs-Mundstücke herstellen zu können, verflüssige
ich das Granulat in einem Kerzenzieh-Gefäss, (auch eine Konserven-Dose
eignet sich). Das Gefäss wird in einem Wasserbad langsam erwärmt.
Das Wasser soll dabei nicht kochen, da der Bienenwachs sonst überhitzen
kann und damit seine besonderen Eigenschaften verliert. Am Didgeridoo
decke ich die oberen vier bis acht Zentimeter vollständig mit
Isolierband ab (siehe Bild) und tauche dann das Mundstück-Ende
bis einige wenige Millimeter an den Rand des Isolier-
band in den flüssigen Bienenwachs. Diesen Vorgang soll zirka
alle ein- bis zwei Minuten wiederholt werden. Dabei achte ich darauf,
dass das Didgeridoo mindestens zehn bis fünfzehn Sekunden im
flüssigen Bienenwachs belasse, so dass die alte Schicht, mit
der neuen Schicht richtig verschmolzen wird. Nach einigen „Tauchgängen“
und abkühlen von einigen Minuten, forme ich mit den Finger
erstmals ein wie oben beschriebenes Mundstück. Je nach Bedarf,
lässt sich das Mundstück drei- bis zehnmal, oder auch
mehr, im Bienenwachs tauchen. Nach dem letzten Formen von Hand,
ist ein zusätzlicher, abschliessender „Überguss“
sinnvoll, damit die Oberfläche des Mundstücks „geschmeidig“
und glatt wird. Nachdem das Mundstück etwas abgekühlt
ist (fünf bis zehn Minuten), kann das Isolierband vorsichtig
entfernt werden. Der dabei entstehende Rand drücke ich am Instrument
fest oder schneide ihn ab. Den am Isolierband haftende Wachs, kann
wieder eingeschmolzen werden.
Diese Technik hat den Vorteil, dass sich das Mundstück richtig
mit dem Instrument verbindet und somit wie zu einer Einheit wird.
Wenn Du Deinem Mundstück die verdiente Beachtung schenkst,
verhilft es auch Dir als SpielerInn mit dem Didgeridoo zu einer
Einheit zu verschmelzen.
Mundstück-Service:
Die Kosten für die Bearbeitung eines bestehenden Bienenwachs-Mundstückes
durch Tjapukai creations beträgt Fr 20.- bis
Fr. 25.-, die komplette Erneuerung eines Bienenwachs-Mundstück
beträgt Fr. 30.00 bis Fr. 40.00.
Es werden auch Mundstücke aus Holz
oder Silikon montiert
oder verkauft. Preis nach Aufwand und auf Nachfrage.
Optimierungen/Reparaturen:
Wir repararieren und bearbeiten (optimieren) Didgeridoos. Auch Neulackierungen
von Instrumenten werden durch uns ausgeführt.
Andere Musikinstrumente reparieren wir selber oder übergeben
diese je nach komplexität einem Fachmann.
Die Kosten entsprechen dem Aufwand. Gerne machen wir eine unverbindliche
Offerte.
Pflege
von Didgeridoos:
Wir pflegen Didgeridoos, indem wir diese mit Fedioil
ausgiessen.
Die Kosten für einen Ausguss mit Fedioil
sind Fr. 25.00, für eine Neulackierung Fr.
25.00.
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